Mobilität sicher gestalten.

Ziele

1. Hauptziel des Projekts: Verkehrssicherheit erhöhen

Personen, die unterwegs sind, sollen darin unterstützt werden, dass sie möglichst ungefährdet am Verkehr teilnehmen und kritische Situationen meistern können. Um Gefahren und Gefährdungen zu mindern, ist zunächst eine umfassende Diagnose der Situation nötig.
Im Diagnoseinstrument werden verschiedene Bereiche betrachtet:

Das TOPS-Modell in GUROM
2. Vorschlag von Maßnahmen zur Steigerung der Verkehrssicherheit, die auf die Person und / oder die Organisation angepasst und umsetzbar sind

Durch die ganzheitliche Analyse von GUROM wird die Möglichkeit eröffnet, zielgerichtete Präventionsmaßnahmen für die Organisation und die Person abzuleiten. Präventionsmaßnahmen werden sowohl für das Verhalten der Personen (individuelles Gefährdungsprofil) als auch für die Verhältnisse im Unternehmen / in der Organisation (Unternehmensprofil) abgestimmt. In gleicher Weise werden auch Privatpersonen – unabhängig von einem Arbeitsgeber – ihr Gefährdungsprofil und die sich daraus ergebenden Maßnahmen zur Steigerung der Verkehrssicherheit rückgemeldet.

3. Ökonomische Anwendbarkeit des Instrumentes

Das Instrument zur Durchführung der Gefährdungsbeurteilung ist adaptiv und modular aufgebaut und kann so in Organisationen verschiedenster Größen und Branchen sowie für unterschiedliche Mobilitätsformen genutzt werden. Durch die adaptive Form werden jeweils die Fragen aufgerufen, die zu den Nutzern und den vorherigen Antworten passen.

GUROM soll für verschiedene Formen arbeits‐ bzw. organisationsbedingter Mobilität zur Verfügung stehen.

4. Wissenschaftliche Erkenntnisse zur Wirksamkeit von Unfallpräventionsmaßnahmen

Das GUROM-Projekt liefert gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse über die empirischen Zusammenhänge zwischen den verschiedensten Gefährdungsfaktoren, dem Unfallgeschehen und möglichen Präventions- bzw. Interventionsmaßnahmen. Solche Daten liegen derzeit nirgendwo vor, da die gesetzlichen Unfallversicherungen nur Personenschäden aufzeichnen, die Polizei aber keine betrieblichen Zusammenhänge und Ursachen erfasst. Je mehr Unternehmen / Organisationen und Einzelpersonen teilnehmen, desto größer wird die Datenbasis, die Erkenntnisse liefert und zu optimalen Präventionsmaßnahmen führt. Alle Daten werden mit offiziellen Statistiken und Studien abgeglichen.