Mobilität sicher gestalten.

Informationen zum Vorgehen in GUROM

Personenbezogenes Vorgehen

GUROM ist ein Instrument zur Gefährdungsbeurteilung mit dem Fokus auf berufsbedingte Mobilität. Verkehrssituationen sind deutlich vielfältiger und oft unvorhersehbarer als andere Arbeitssituationen. GUROM erfasst - im Unterschied zu den meisten anderen Instrumenten zur Gefährdungsbeurteilung - die Gefährdungen nicht bedingungsbezogen, sondern personenbezogen: Die Person schätzt die Gefährdungen, denen sie ausgesetzt ist, selbst ein.

Gründe für dieses Vorgehen

  • Zentral für die Sicherheit bei der Verkehrsteilname ist die bereitgestellte Aufmerksamkeit der Person oder inwiefern die Person durch Zeitdruck, Müdigkeit, Ablenkungen etc. beeinflusst wird.
  • Die Routen und/oder Bedingungen an Zielorten sind Vorgesetzten oder Arbeitsschutzexperten oftmals nicht ausreichend bekannt. Sie können daher kaum eine solide Gefährdungsabschätzung vornehmen.
Ganzheitlichkeit und Zielgruppenspezifität

Unfälle haben meist nicht nur eine Ursache, sondern folgen einer Verkettung ungünstiger Ereignisse. Daher ist die Beachtung verschiedenster Ursachen für eine sinnvolle Unfallverhütung notwendig. In diesem Sinne verfolgt GUROM einen ganzheitlichen Ansatz, der sich sowohl bei der Analyse, der Ergebnisrückmeldung als auch der Maßnahmenableitung wiederspiegelt.

Um trotz der Ganzheitlichkeit ein ökonomisches Vorgehen gewährlisten zu können, achtet GUROM auf eine zielgruppenspezifische Auswahl der Fragen. Dies erreicht GUROM durch seinen modularen Aufbau und die Adaptivität des Instruments.